Wir möchten im folgenden ein paar Anekdoten

     

    von Herrn Dörr, Inhaber des Beerdigungsinstituts Dörr, für interessierte Besucher dieser Website zum besten geben.

    Wir bitten um Verständnis dafür, das den wahren Geschichten zum Teil tragische und skurrile Inhalte zu Grunde liegen:

     

    So berichtet Herr Dörr von der ersten Bestattung, die auf dem neuen Waldfriedhof von Jungerts im Jahre 1910 durchgeführt wurde: Auf dem heute noch vorhandenen Grabstein kann man lesen: Hier liegt die Erste, die hier bestattet wurde.

     

    Oder die denkwürdige Geschichte eines Lotsen aus Bingen, der die Schiffe nach Oberwesel und zurück lotste. Er wurde tot aufgefunden und im  Jungertsschen Leichenwagen - Jungerts besaßen das Privileg für die Bestattung - "nach Hause geholt" wurde. Es stellte sich aber heraus, das der vermeintliche Tote nur stark betrunken war und quasi im Leichenwagen seinen Rausch ausschlief...

     

    Bemerkenswert auch die Geschiche vom Prinzen von Preußen. Der lebensmüde Prinz hatte im Rhein bei Rüdesheim Suizid verübt. Das Beerdigigungsinstitut Jungerts durfte die auf Holzschwellen verlaufende Behelfsbrücke (Hindenburgbrücke) mit Ausnahmegenehmigung befahren: So konte man den toten Prinzen von Hessen (rechtsrheinisch) nach Rheinland-Pfalz (linksrheinisch) holen und bestatten.

     

    Oder die Geschichte des auf über dem Rochusberg abgeschossenen amerikanischen Jagdfliegers, der ...

    aber diese Geschichte erzählt Herr Dörr Ihnen am besten selbst. Oder aber die Seniorchefin, Frau Gisela Jungerts, die benfalls Geschichten beisteuern kann.

     

    Erwähnenswert auch das tragische Schicksal eines jungen Mannes, der zuhause mit dem Motorrad weg fuhr, um in Bingen den Opa zu besuchen. Der für ihn tödlich verlaufende Verkehrsunfall kurz darauf und nur ein paar Kilometer vom Elternhaus entfernt, stellte auch die Kompetenz des Beerdigungsinstituts Jungerts auf eine harte Bewährungsprobe: Dem in England ausgebildeten Thanatologen Michael Dörr gelang es letzendlich, die ausgeprägten (Schnitt-)Verletzungen des jungen Mannes kosmetisch so zu behandeln, das die Eltern in der Lage waren, vom Sohn in würdiger Form Abschied zu nehmen.

     

    Alle diese Anekdoten - und noch andere mehr - geben Zeugnis ab von der traditionsreichen Geschichte des Beerdigungsinstituts Jungerts in Bingen. 

     

     

    Alter Firmenwagen (50er Jahre)
    Familie Dörr vor dem Institut (2010)
    Ältestes Grab Waldfriedhof (1910)